Die FE-Knotenverteilung in Abb.5.5 induziert im
zu lösenden Gleichungssystem (5.1) eine Blockstruktur :
| (5.8) | |||
Der Hauptnutzen obigen Gleichungssystems (5.7)
besteht darin, daß durch
die Blockdiagonalstruktur von
die Invertierung
der lokalen Matrizen
und
hintereinander für jedes
Superelement
ausgeführt werden kann, wodurch den Hauptspeicher übersteigende
Probleme durch Auslagerung der nicht benötigten
Daten auf externe Datenträger trotzdem gelöst werden können.
Dieses Vorgehen wurde in den 60/70-ger Jahren als
Element-by-Element Methode (EBE) bekannt.
Da das Schurkomplement nur in den seltensten Fällen explizit angebbar ist,
löst man oft das reduzierte Gleichungsystem (mit vollbesetzter Matrix !)
in II)
mittels eines geeigneten Iterationsverfahrens. Der Vorteil
besteht darin, daß die in jedem Iterationsverfahren notwendige
Matrix-mal-Vektor Multiplikation ausgeführt werden kann :
