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6.4 Die Fast Fourier Transformation
Die Fourier Transformation ist eine Methode basiert auf der
Zerlegung einer Funktion in
bestimmte Frequenzen (Eigenfunktionen) ausgedrückt durch die
trigonometrischen Grundfunktionen
und
.
Bei einer Anzahl von
Eigenfunktionen läßt sich diese Transformation
wesentlich beschleunigen und wird als Fast Fourier Transformation (FFT)
bezeichnet.
Anwendung :
- Signalverarbeitung,
- Partielle Differentialgleichungen über Rechteckgebieten,
- Vorkonditionierung zyklischer Matrizen (BEM).
Bsp.: Partielle Differentialgleichung im Einheitsquadrat
-
-
Aus der partiellen DGl.
in
soll die Funktion
bestimmt werden.
Mit einem äquidistanten
Gitternetz (
Linien in jede Dimension) wird das Gebiet diskretisiert
und die Differentialgleichung
mittels eines 5-Punkte Differenzensternes approximiert.
Da in obigem Beispiel die Eigenfunktionen des
diskretisierten Differentialoperators
sind, und sich die zugehörigen Eigenwerte als
darstellen lassen, können die rechte Seite
und die gesuchte Funktion
als Linearkombination der Eigenfunktionen dargestellt werden.
Die Lösung der Differentialgleichung erhält man nunmehr wie folgt
- 1.
- Zerlegung von
in Eigenfrequenzen
(Fourieranalyse)
Bestimmung der
Zerlegungskoeffizienten
in (6.7a).
- 2.
- Durch die Eigenwerte des diskr. Operators dividieren
- 3.
- Zusammenbau der diskreten Näherungslösung (Fouriersynthese)
in (6.7b)
Die Punkte 1 und 3 werden über die Fouriertransformation
realisiert.
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Gundolf Haase
1998-12-22