INSTITUT FÜR MATHEMATIK
UND WISSENSCHAFTLICHES RECHNEN
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Problemstellungen


Woche der Modellierung mit Mathematik im Schloss Seggau,
14. - 20. Januar 2007


Projekt: Physiologie

Betreuer: Prof. Franz Kappel

Wie entfernt die Niere zuviel aufgenommenes Salz aus dem Körper?

Eine wesentliche Aufgabe der Niere besteht darin, die Zusammensetzung des Blutplasmas zu regulieren. Ziel dieses Projektes ist es, die Regulierung der Na+-Konzentration im Blutplasma zu modellieren. Wenn beispielsweise stark gesalzene Speisen aufgenommen werden, so erhöht sich die Na+-Konzentration im Blutplasma und es muss Urin mit einer höheren Na+-Konzentration als im Blutplasma ausgeschieden werden, um die ursprünglich vorhandene Konzentration wieder herzustellen. Wird hingegen eine große Menge reines Wasser aufgenommen, so verringert sich die Na+-Konzentration im Blutplasma und es muss daher Urin mit einer geringeren Na+-Konzentration als im Blutplasma ausgeschieden werden.
In diesem Projekt wird untersucht, durch welche Mechanismen die Niere diese Aufgabe bewältigen kann.

Projekt: Sportwissenschaften

Betreuer: Prof. Sigrid Thaller

Sind Tore nur Zufall? Modellierung von Spielergebnissen bei Sportspielen

Wegen der geringen Torzahl spielt der Zufall bei Sieg oder Niederlage im Fußball eine größere Rolle als in anderen Sportspielen. Je weniger Tore in einer Meisterschaft fallen, desto mehr unentschiedene Spiele gibt es. Daher wächst mit sinkender Torzahl die Chance einer schwächeren Mannschaft, zu punkten. Wenn wenig Tore fallen, ist also die Chance, dass nicht die spielstärkste Mannschaft die Meisterschaft gewinnt, größer.
Wie kann man die Spielstärke einer Mannschaft beschreiben? Wie wirken sich Regeländerungen auf ein Meisterschaftsergebnis aus? Welche Unterschiede gibt es zu anderen Sportspielen, zum Beispiel zu Tennis?
Ziel des Projektes ist es, verschiedene Modelle zu entwickeln und mit den Daten von vergangenen Meisterschaften zu überprüfen.

Projekt: Neuroinformatik

Betreuer: Prof. Alfio Borzì

Künstliche neuronale Netze

Künstliche neuronale Netze sind Netze aus künstlichen Neuronen. Diese Netze bestehen aus einer großen Anzahl kleiner Elemente, den Neuronen, wo die Information verarbeitet wird, indem sich die Neuronen mit Hilfe von gerichteten Verbindungen untereinander aktivieren.
Neuronale Netze zeichnen sich durch ihre Lernfähigkeit aus. Sie können eine Aufgabe anhand von Trainingsbeispielen erlernen, ohne dazu explizit programmiert werden zu müssen. Weitere Vorteile sind die hohe Fehlertoleranz und die verteilte Wissensrepräsentation.
Basiert auf McCulloch-Pitts-Neuronenmodell werden wir einfache feed-forward Netze konstruieren, die wir mit Hebb Regel trainieren werden um Texterkennung und Bilderkennung Probleme zu lösen.

Florian Andritsch and Matthias Schlaipfer haben folgendes Program zu Buchstabenerkennung entwickelt: Neuronale-Netze

Projekt: Kryptographie

Betreuer: Prof. Günter Lettl

"Feind hört mit!" -- Geheimschriften und Verschlüsselung.

Bereits vor 2 Jahrtausenden wollten Menschen Nachrichten übermitteln, die ausser dem Adressaten niemand "lesen" konnte. Seither entstanden eine Unzahl von Ideen, wie man Botschaften verschlüsseln könnte bzw. wie man Geheimschriften konstruieren sollte. Insbesondere im politischen, im militärischen, aber auch im kriminellen Bereich ist diese Art von Geheimhaltung äussert wichtig.
Zur Zeit des 2. Weltkriegs wurden (u.a. auch zum "Knacken" der Geheimcodes der gegnerischen Truppen) die ersten Computer entwickelt, wodurch viele Arten der Verschlüsselung unbrauchbar wurden. Andererseits ist eine Vernetzung von Computern ohne Verschlüsselungsverfahren heutzutage undenkbar - wie kann man Daten (z.B. Kreditkartennummer oder Passwörter) heutzutage "sicher" über das Internet senden?
Aufgabe des Projekts ist es, für die verschiedenen Modelle von Verschlüsselungssysteme diverse mathematische Ansätze zu analysieren und auf ihre Brauchbarkeit zu untersuchen.

Projekt: Alternative Energie

Betreuer: Prof. Stephen Keeling

Lösungsansätze nach Installation eines fehlerhaften Erdwärmesystems.

Heutzutage ist alternative Energie ein sehr aktuelles Thema, und die neuesten Heizmethoden werden besonders aktiv im Programm für Umweltsystemwissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz untersucht. Viele Leute steigen von einer traditionellen Öl- oder Erdgasheizung um, und sie installieren nun lieber ein System basierend z.B. auf Biomasse, Solarenergie oder Erdwärme. Andererseits haben Konsumenten herausgefunden, ein solches System soll nicht von Jedermann installiert werden. In diesem Projekt wird ein bestimmtes Erdwärmesytem analysiert, das von einer internationalen Baufirma mit Material von einer internationalen Erdwärmefirma installiert worden ist. Nachdem gewisse Schwierigkeiten mit dem System aufgetreten sind, haben Techniker von einer oder der anderen Firma nach und nach ihre aktuellste Erklärung für die Systemfehler gegeben. Das Ziel dieses Projekts ist, dass die Mitglieder der Gruppe sich an die Stelle des Konsumenten versetzen und an Hand der von den Firmen gegebenen Information eine Fehlersuche des Systems durchführen und anschliessend entscheiden was mit dem System getan werden soll.


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