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2.2 Topologien
Wie sind parallel arbeitende Recheneinheiten eigentlich miteinander
verbunden ? Insbesondere ist dies für die Klasse der Parallelrechner mit
verteiltem Speicher von Interesse.
Link :
Eine Verbindung zwischen 2 Prozessen.
- unidirektionales Link: zu einem Zeitpunkt nur in eine Richtung
benutzbar.
- bidirektionales Link: zu jedem Zeitpunkt in beide Richtungen
benutzbar.
Topologie :
Allgemein eine Vernetzung der Prozesse.
Physikalische Topologie :
Vom Hersteller vorgegebene hardwaremäßige Vernetzung der Recheneinheiten
(Knoten)
- Teilweise steckbar (Xplorer, MultiCluster-I).
- Teilweise softwaremäßig konfigurierbar (Crossbar Switches im
MultiCluster-II)
Bsp.: Transputer T805 besitzt 4 physische Links.
Logische Topologie [virtuelle Topologie] :
Vom Nutzer gewünschte oder vom Betriebssystem vorgegebene Vernetzung
der Prozesse [Knoten]. Wird meist von der Daten- bzw.
Kommunikationsstruktur bestimmt.
Die Abbildung der logischen auf die physikalische Topologie geschieht
mittels paralleler Betriebssysteme oder Betriebssystemerweiterungen
(Abschnitt 2.3).
Bemerkung : Am effizientesten ist natürlich die Identität von logischer
und physikalischer Topologie
Widerspruch zu Datenstruktur bei vielen Anwendungen.
max. Weglänge :
Max. Anzahl von Linkverbindungen, welche eine Nachricht benutzen muß,
um von einem Knoten
zu einem Knoten
zu gelangen
(
,
beliebige Knoten im Netzwerk).
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Gundolf Haase
1998-12-22