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7.2.4 Die Parallelisierung mittels aufgeteilter Boxen
Repräsentiert man jede Box durch ihren Mittelpunkt und verbindet
diese Mittelpunkte, ergibt sich eine Art FEM-Netz, welches analog
zu den nichtüberlappenden Elementen aus Abschnitt 4.3.1 verteilt
wird. Somit sind sämtliche Ergebnisse bezüglich der dort definierten
Vektor- und Matrizentypen anwendbar.
Man wählt die Funktionalgröße
als verteilt gespeichert und
die Unbekannten
als akkumulierten Vektor. Jedoch liegen auch die
Größen
aus denen sich
ergibt,
in akkumulierter Form vor und dürfen nicht mehrfach gezählt werden.
Da der Flußanteil
eine integrale Größe (Funktionalgröße)
ist, darf man nur den Anteil der Kante
bei der lokalen Berechnung
in
berücksichtigen welcher sich in diesem Teilgebiet befindet.
Dies wird durch die verteilte Größe
ausgedrückt.
Abbildung 7.4:
Aufgeteilte Boxen
 |
Bemerkungen :
- 1.
- Algorithmus 7.9 benötigt neben dem einmaligen Berechnen
der Boxvolumina pro Zeitschritt nur noch eine Kommunikation.
- 2.
- Die zur Berechnung der
und
benötigten Daten sind alle
lokal verfügbar ohne daß zusätzliche Kommunikation notwendig ist.
- 3.
- Unter Benutzung der Relation
läßt sich analog
zu Algorithmus 7.9 Arithmetik sparen, ohne daß
Kommunikation nötig ist !
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Gundolf Haase
1998-12-22